Geschichtswerkstatt
Preisverleihung

(24.Februar.2008)
EUROPEANS FOR PEACE zeichnet die Geschichtswerkstatt für den Deutsch-Israelischen Schüleraustausch „MICHAELS DIALOG“ aus!
 

Berlin, 24. Februar 2008

Boaz Garfinkel, Julia Golzman und Adva Bloch sind drei von 14 israelischen SchülerInnen (15-17 Jahre alt), die mit ihren Projektleitern Tanja Ronen und Eyal Bloch nochmals nach Berlin reisen durften, um die Auszeichnung von 1500.-€ für „MICHAELS DIALOG“ entgegen zu nehmen. Auf Seiten der Geschichtswerkstatt der Lessing-Realschule durften Christina Keller, Achmed Ghandour und ich, Timon Leng, Frau Dienst-Demuth begleiten.

     

 

Untergebracht waren wir in der Plattenbausiedlung der ehemaligen DDR im Hotel Columbus in Berlin Lichtenfelde, wo einst die DDR-Leistungssportler ihre Herberge hatten.
     
Die Preise wurden in der Akademie der Wissenschaften von der Stiftung EUROPEANS FOR PEACE vergeben. Neben anderen prominenten Leuten haben die israelische und die polnische Botschaft ihre Vertreter geschickt.
   

Warum wurde unser Projekt mit anderen 12 von insgesamt 50 Schülerbegegnungen ausgezeichnet?
Der Juri befand, dass neben zwei Schülerbegegnungen im Freiburger Raum und in Israel im Schuljahr 2007/08 der Internet Dialog zwischen den Begegnungen auszeichnungswürdig war. In diesem Dialog haben wir u.a. unsere gesamten Familiengeschichten ausgetauscht.

     

 

 

   


Gefördert wurden Anträge, die folgendes Thema gut trafen:

Suche Holocaust Überlebende, die aufgrund ihrer Opfer - Erfahrung Friedensarbeit in der Nachkriegszeit geleistet haben. Unsere Überlebenden waren Erich Bloch aus Konstanz und sein Sohn Michael Bloch, der dem Austausch seinen Namen gab.

Was ist EUROPEANS FOR PEACE? info@europeans-for-peace.de

Dies ist eine Art “Unterstiftung” der Zwangsarbeiterstiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft”, die 2001 ehemalige Zwangarbeiter aus Ost- und Westeuropa, die ins „Deutsche Reich“ verschleppt worden waren, symbolisch mit einem einmaligen Geldbetrag entschädigt hat. Diese Entschädigung kam für viele zu spät, denn sie waren schon gestorben.
Deshalb wollte die Stiftung Jugendbegegnungen zwischen Deutschland und Osteuropa und Israel möglich machen als Friedensarbeit für die Zukunft.
Für mich waren die Begegnungen mit den Israelis wahnsinnig interessant und schön. Ja, die Reise nach Israel war sogar die bisher wichtigste Reise in meinem Leben überhaupt!

Euer Timon Leng, 10b

P.S. AUSBLICK:

Frau Dienst-Demuth und Herr Oschwald haben schon die nächste Projektskizze eingereicht. Dieses Jahr heißt das Thema: HERKUNFT und VIELFALT – Woher kommen wir? Wohin gehen wir?

Wenn der Antrag genehmigt wird, haben 10 bis 15 Lessingschüler die Chance SchülerInnen aus LEMBERG in der UKRAINE in Freiburg willkommen zu heißen und in die Ukraine zu fahren!!! Die Entscheidung fällt im August – Lessing-SchülerInnen, die den Antrag mit beraten haben, sind auf die Folter gespannt!
 
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